Posts mit dem Label History werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label History werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 31. Januar 2015

Homeland: About elfs, witches and other myth (Neujahrsleuchten der Süntelbuchen, Bad Nenndorf)





 „ Aber ich möchte nicht unter Verrückte kommen."
"Oh, das kannst du wohl kaum verhindern. Wir sind hier nämlich alle verrückt. Ich bin verrückt. Du bist verrückt."
"Woher willst du wissen, dass ich verrückt bin?"
"Wenn du es nicht wärest," stellte die Grinsekatze fest, "dann wärest du nicht hier.“

Alice im Wunderland


Montag, 5. Januar 2015

Homeland: The Kalimandscharo, salt of the earth

 

Liebevoll wird dieser 'Berg' von den umliegenden Bewohnern Kalimandscharo genannt.




Jeder Besucher des schönen Steinhuder Meeres sieht sie sofort - eine weithin sichtbare Landmarke in der Steinhuder Meer Region ist die Abraumhalde des Werks Sigmundhall der K+S KALI GmbH in Wunstorf-Bokeloh. Sigmundhall ist das einzige noch produzierende Kalibergwerk in Niedersachsen und hat etwa 770 Beschäftigte - unter und über Tage!




Die Produktionspalette umfasst kalium- und magnesiumhaltigen Kunstdünger für die Landwirtschaft sowie Kaliumchlorid für industrielle Anwendungen. Dafür wird in diesem hochmodernen  Bergwerk in großer Tiefe unter Tage das Kalisalz gefördert.





Alle zwei Jahre lädt das Werk Sigmundhall Besucher zur kostenfreien Besichtigung und umfangreichem Programm ein. Der besondere Höhepunkt ist dabei die Auffahrt mit Shuttle-Kleinbussen auf die riesige Abraumhalde.





Auf der Haldenspitze kann man nicht nur die gewaltigen Transporteinrichtungen für den Abraum bewundern, sondern auch weit  über die Steinhuder Meer Region, die Seeprovinz und die Bückeberge bis hin zur Porta Westfalica bei Minden blicken.






Der zum Kalimandscharo aufgetürmte Abraum aus der Kaliproduktion bildet die höchste Erhebung am Steinhuder Meer und ist doch sehr attraktiv anzuschauen, oder?






eure




Samstag, 22. November 2014

Homeland: Renaissanceschloss von Hammerstein (Apelern)



2015 soll ja wieder viel geheiratet werden.
Solltet ihr auf der Suche nach einer schönen Location für eure Hochzeit sein, so habe ich hier einen Geheimtipp für euch. Das wunderschöne Renaissanceschloss von Hammerstein in Apelern, Landkreis Schaumburg.  

Ich hatte das Vergnügen hier unsere wundervolle Traumhochzeit feiern zu dürfen und lege es Paaren ans Herz, die in einem stilvollen Ambiente feiern möchten.

Zur Geschichte

Das bereits 1055 erwähnte billungische Erbgut Apelern hatte eine wechselvolle Besitzergeschichte bevor das Gut um 1550 als Lehen der Grafen von Holstein-Schaumburg in den Besitz des Freiherrn Jobst von Münchhausen überging. Nach dem Aussterben dieser Münchhausenschen Linie (eine andere besitzt bis heute das benachbarte Wasserschloss Münchhausen in Apelern) erwarb der schaumburgische Kanzler Anton Wietersheim am 1. März 1580 den 1556 durch Graf Otto IV. von Holstein-Schaumburg in einen Freihof umgewandelten Besitz in Apelern, den der Kanzler flächenmäßig nach und nach vergrößerte. Das einflügelige Schloss von 1590, das sich über einem rechteckigen, langgestreckten Grundriss am nördlichen Rand der Schlossinsel in Ost-West-Ausrichtung erhebt, folgt dem Typus eines viergeschossigen Baus mit Satteldach, der durch einen dem Baukörper vorgestellten polygonalen Wendeltreppenturm erschlossen wird.

Am 30. Juni 1673 erwirbt der königlich-schwedische Generalmajor Friderich Christoph Freiherr v. Hammerstein-Gesmold das Rittergut und Schloss. Friderich Christoph stammt aus dem Geschlecht der am 5. November 948 erstmals urkundlich in Turnierbüchern erwähnten Familie der Freiherrn v. Hammerstein, die heute in 12. Generation auf dem Schloss lebt. Der Stammsitz der Familie ist eine 1688 von französischen Truppen verwüstete und seitdem nur noch als Ruine erhaltene Reichsburg, die auf einem Felsen oberhalb des Rheins gegenüber Andernach thront.

Der südlich an die Schlossinsel angrenzende Garten war – wie heute – in mehrere, durch Baumreihen und Hainbuchenhecken getrennte Gartenräume geteilt. Die Wiederherstellung der Gartenräume im Jahr 2004 orientierte sich an historischen Gartenplänen und -inventaren. Insbesondere wurden die Gartenpläne des Königlich-Hannoverschen Hof- und Kammerjunkers Börries Friederich Karl von Hammerstein zur Restaurierung herangezogen. Dieser hatte auf seinen Reisen die Gärten der englischen Königsschlösser besichtigt und zwischen 1805 und 1806 zusätzlich zu den bereits vorhandenen Küchen-, Obst- und Lustgärten die Anlage eines englischen Gartens unter Leitung des Kurfürstlich-Hessischen Hofgärtners Homburg in Apelern verwirklicht.

Der heutige Schlossgarten enthält u.a. über 200 Jahre alte Bäume, eine 150 m lange Lindenallee von 1918 sowie 5400 Stauden, die den Schlossgarten von Frühjahr bis Herbst in ein Blumenmeer verwandeln.

Weitere Wiederherstellungen werden angestrebt, beispielsweise wurde 2009 ein 36m langes Wasserbecken mit Fontänen basierend auf Gartenplänen von 1767 wiederhergestellt und 2011 ein Irrgarten angelegt.


Beschreibung

Das Schloss von Hammerstein zeichnet sich insbesondere durch den spätgotischen Architektureindruck des Außenbaus in Verbindung mit den säulengeschmückten Innenportalen und der mit antiken und nordeuropäischen Motiven und Ornamenten verzierten Kamine im Schlossinneren aus. Das Schloss von Hammerstein ist Ausdruck einer bewussten und in dieser Gestalt in der Grafschaft Schaumburg einzigartigen Verbindung von gotischer und antiker Rezeption mit dem humanistischen Weltbild der frühen Neuzeit.


Es folgen ein paar gemachte Eindrücke:


von außen



Schlossgarten



Schlossgarten


Gewölbesaal


Orangerie


Orangerie


Hofeinfahrt


Schlossgarten


 Schlossallee

Bei Interesse schaut gerne auf http://www.schlossvonhammerstein.de/index.html 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...