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Samstag, 9. Januar 2016

A hurricane: Good girl with bad habits





Überall liest man aktuell von guten Vorsätzen und Zielen für das neue Jahr 2016. Doch was ist eigentlich mit unseren schlechten Angewohnheiten? Rauchen, Nägelkauen, Kaffeekonsum oder Workaholic um nur einige schlechte Angewohnheiten zu nennen? Jeder von uns hat mindestens eine dieser negativ behafteten "kleinen Macken." Für viele von ihnen schämt man sich vielleicht sogar. Ich bin mal so mutig, und verrate euch ein paar meiner schlechten Eigenschaften.
  • Ich nehme mir jedes Jahr vor mehr zu schlafen und früher ins Bett zu gehen. Da ich einen langen Arbeitstag habe, möchte ich aber noch so viel Zeit wie möglich für meinen Feierabend auskosten und gehe viel zu spät ins Bett. Meistens bekomme ich daher nur in der Regel 6 Stunden Schlaf, was echt für mich zu wenig ist.
  • Jeden Abend geht mein Mann vor mir ins Bad, und fragt dann ob ich mich auch "Bett fertig" machen möchte. Die Frau sagt artig im Halbschlaf "ja", schläft dann aber wieder auf dem Sofa ein und wacht dann völlig verdutzt alleine im Wohnzimmer auf, um sich dann zu beschweren, nicht geweckt worden zu sein. Auch werde ich im Halbschlaf irgendwie aggressiv, so das es mittlerweile aufgegeben wurde, mich mit Gewalt (Decke wegnehmen, Fernseher ausschalten) vom Sofa zu locken.
  • Zumindest ein Problem kennen bestimmt die meisten Frauen, - einschlafen auf dem Sofa. Ich bin ja mittlerweile sogar der Meinung, dass dies der Grund ist, warum ich überhaupt noch klar komme. Ich hole meinen zu wenig bekommenden Schlaf einfach auf dem Sofa nach oder arbeite voraus. :) Leider ergeht es mir damit immer so, dass ich das Ende eines Films verpasse und dann mit Wikipedia "nachspoilern" muss.
  • Ich sage was ich denke und das oft zu laut. Mein großes Mundwerk hat mich leider schon oft ins Fettnäpfchen treten lassen. Ob meine Meinung über eine Kollegin, oder einen Missstand, oftmals kam der Bumerang in Form von einer Rüge oder Unstimmigkeit zu mir zurück. :(
  • Geht es euch auch so, dass euer Bankkonto irgendwie immer zu wenig Guthaben aufweist? Verschwendung, heißt ein ganz schlimmes Wort, welches mein Kopf in vielen Situationen losschreit. Die fünfzehnte Handcreme, die drölfzigste Lippenstiftfarbe oder ein neues paar Schuhe... oftmals brauche ich es nicht wirklich, es grinst mich aber im Supermarkt immer so frech an und ruft "kauf mich." Wie soll man da auch widerstehen können? Am Ende des Monats fragt man sich dann wirklich, warum man wieder so knapp bei Kasse ist und schaut einfach auf seinen Berg von Handcremes.
Ein paar dieser Eigenschaften möchte ich auch wirklich ändern. Ich weiß, diese Veränderungen gehen nicht von heute auf morgen, denn wie sagte Marc Twain einmal: 
"Eine schlechte Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe runterboxen. Stufe für Stufe."
Seid ihr auch mutig, und verratet mir ein paar eurer schlechten Angewohnten? 
Ich freue mich schon! 

Eure, 



Mittwoch, 12. August 2015

A hurricane: Times there are A-Changin (The beautiful Friday)



Hallo meine Lieben,

Ich arbeite viel und ich arbeite auch eigentlich sehr gerne. Ich mag meinen Job, habe die nettesten Kunden und das bisschen Trouble (80% Frauen zusammen gefercht) im Büro, ist nach einem erfolgreichen Arbeitstag auch nicht mehr so gravierend.
Etwas woran ich mich aber wohl nie gewöhnen werde, ist diese quälende Routine. Sich durch jeden Wochentag zu hangeln, um nur für das Wochenende zu leben... um aber dann im Normalfall nur auf dem Sofa zu lümmeln. Man fühlt sich nach der Zeit irgendwie nur noch ausgelaugt und müde. Ich brauche einfach eine Veränderung, etwas Neues.

Montag, 29. Juni 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #18 Who is responsible?



Wieder ein neuer Morgen.
Wieder ein neuer Tag, an dem wir im kleinen Hamsterrädchen laufen, was sich Leben nennt. Wir arbeiten, kommen nach Hause, werfen unsere Sachen in die Ecke, schmeißen uns eine Tiefkühlpizza in den Ofen, um den Rest des Tages auf dem gemütlichen Sofa zu verbringen.

Mal ehrlich Hand aufs Herz habt ihr zwischendurch noch Zeit um euch noch Gedanken um diese Welt, um die richtige Mülltrennung oder um das Waldsterben zu machen?

Montag, 1. Juni 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #17 everyone has to fall






Wir leben in einer Welt voll von Perfektion.

Wir starten in den Tag mit einem Starbucks Kaffee mit dem perfekten Sahnehäubchen, mit den perfekten Schuhen, mit der perfekten Louis Vuitton Handtasche, steigen in das perfekte Auto um dann an der Ampel ein Selfie auf Instagram zu posten und hoffentlich dafür 1000+ Likes zu bekommen. Auf Blogs liest man Posts über Urlaubsfotos, dem perfekten Outfit, der effektivsten Creme aus dem High-End Bereich, der Einladung zum Top-Blogger-Event. Protz, heißt hier die Devise, wer möchte denn auch schon lesen, wenn es dem Lieblingsblogger aktuell nicht so gut geht, ob finanziell oder emotional?

Montag, 25. Mai 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #16 About growing up





Mit 33 Jahren ist man mittlerweile in einem Alter angekommen, wo man sich ernstlich fragt, ob man alles richtig gemacht hat. Ob man zufrieden ist mit seinem bisherigen Leben. Viele Freunde haben bereits Kinder und ein Eigenheim. Man fühlt sich noch nicht wirklich alt, ist jedoch schon so bodenständig geworden, das man überlegt ob gewisse Dinge wirklich notwendig sind und ob man Wege einschlagen sollte. Man erkennt welche Menschen es gut mit einem meinen und meidet so gut es eben geht die Anderen. Nennt sich so etwas Erwachsen?

Montag, 18. Mai 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #15 YES




13 Jahre.

Meine Freundinnen schauen mich mit großen Augen an. "Echt, so lange schon?" "Es gab doch bestimmt zwischendurch Problem zwischen euch?" Reaktionen auf meine nun dreizehnjährige Beziehung. Meine Antwort darauf: "Nein, eigentlich nicht."

Schaue ich mich um, sind die Meisten in meinem Alter bereits wieder geschieden. Die Menschheit ist zu einer "Wegwerf-/Austausch-oder Lebensabschnittsgesellschaft" geworden. Und obwohl es viel schwieriger geworden ist, den Partner fürs Leben zu finden, ist man aber viel schneller dabei, ihn wieder loszuwerden. Der Heiratsmarkt boomt, aber mehr Geld wird mit der teuren Scheidung gemacht.

Montag, 4. Mai 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #14 Lost




Einen schönen ersten Montag im Monat Mai, wünsche ich euch!


Entschuldigt bitte, dass mein Post heute etwas spärlich oder auch gefühlt lieblos ausfällt. Leider ist meine Woche nicht so gut wie erhofft zu Ende gegangen.  :(


Hatte ich doch am Dienstag einen wundervollen Geburtstag, und bekam Aufmerksamkeiten von lieben Menschen, mit denen ich echt nicht gerechnet hatte. So folgte doch am Mittwoch die Ernüchterung. Unser Chef hat gekündigt! Jetzt würden viele von euch denken, dass es doch kein Grund zum Traurigsein ist. Bei uns ist das etwas anders. Unser erster Chef, hat vor ca. einem Jahr völlig unvorbereitet gekündigt. Ich hatte Urlaub und nicht mal mehr die Gelegenheit ihm alles Gute zu wünschen, geschweige mich zu verabschieden. Ein halbes Jahr waren wir "führungslos" und irgendwie auch antriebslos. Dann das Aufatmen!

Unser Kollege aus dem Außendienst übernimmt die Chef Position. Wir waren mehr als erleichtert und einverstanden. Ein menschlich toller Chef mit Verständnis und Erfahrungen mit Kunden. Dann am Mittwoch der Schock! Er geht aufgrund der Entfernung zur Familie (was ja durchaus verständlich ist) zur Konkurrenz. Unter Tränen hat er seine Veränderung verkündet und auch wir waren den Tränen nahe. Auch wenn es alle aus menschlicher Betrachtung nachvollziehen können, wird er eine große Lücke hinterlassen. Wieder einmal führungslos und was und vor allem wer wird wohl als Nächstes kommen?

Und auch wenn ich Donnerstag und Freitag frei hatte, war mir so gar nicht nach feiern zu mute. Zu guter Letzt bekam ich dann noch einen Anruf meiner Schwester, die wegen zu hoher CK Werte in die MHH Hannover eingeliefert wurde.

Sagen wir es so, mein Enthusiasmus hält sich in Grenzen und meine Stimmung ist im Keller. Ich hoffe das bei unserem betrieblichen Bowling heute Abend etwas Stimmung aufkommt, aber ich rechne eher nicht damit.

Mir bleibt zu sagen:
Genießt die Woche ausgiebig mit den Menschen die euch ein Stück auf euren Weg begleiten, wer weiß wie lange sie diesen mit euch teilen werden.











Montag, 27. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #13 People help the people


Guten Morgen,

Eine schöne, hoffentlich kurze Woche, wünsche ich euch!
Viele von euch werden die kurze Woche nutzen, um mit der Familie das Wochenende zu verbringen. Da ich auch noch diese Woche Geburtstag habe, möchte ich euch aus diesem Grund in die Woche mit einem positiven Aspekt starten lassen.

Wir alle kennen sie.
Menschen die "anders sind."

Sonntag, 19. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #12 The Exorbitance





Einen wunderschönen guten Morgen,

letzte Woche blieb ich beim "zappen" bei einer Sendung hängen. Ich vermute, jeder von uns kennt sie. Es geht um eine Jet-Set Familie, die dabei gefilmt wird, wie sie mit Geld um sich wirft. Jetzt kann man ja darüber denken, was man will. Ich nehme es aber einfach mal zum Anlass, euch meine Gedanken und Eindrücke über diese Welt mitzuteilen.

Mein Eindruck über die Welt ist mittlerweile, dass niemand überhaupt mehr Grenzen kennt. Wir brauchen immer mehr Geld, immer mehr Schuhe, müssen alles in uns hineinstopfen, immer mehr Grenzen überschreiten, müssen alles erleben, alles im Leben erreichen. Ich nehme mich selbst hier gar nicht aus!

Selbst unsere Kinder, kennen nicht mehr das Gefühl mit einer Sache zufrieden zu sein und sich darüber einfach mal zu freuen. So freut man sich ganze 5 Minuten am Weihnachtsabend über das neue Smartphone, um dann darüber nachzudenken, dass man sich zum Geburtstag eigentlich noch eine X-Box wünschen würde.

Niemand kann doch wirklich in einer kleinen Mietwohnung glücklich sein, oder? Und niemand ist doch wirklich zufrieden, wenn er nicht mindestens den Job eines Managers bekleidet? Was, man hat kein Paar Valentinos im Schrank stehen? Und ohne das neueste Smartphone ist man doch auch gar nicht lebensfähig? ...

In einer Welt, wo man den Erfolg und Glück mit dem Betrag des Geldkontos misst ("mein Haus, mein Auto, mein Boot.."), vergessen wir dabei oftmals, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Über eine schöne Blumenwiese zu laufen und den Duft der vielen verschiedenen Blumen in uns aufzusaugen und einfach mal den Moment zu genießen. Seinen Partner in den Armen zu halten. Die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Einfach nur mal Inne zu halten, zwischen all dem Stress und dem Streben nach Mehr. Der Maßlosigkeit unseres Menschseins ...

Habt eine tolle Woche!









Montag, 13. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #11 to be nice was yesterday ...?




"Du bist viel zu nett!"

Seitdem ich diesen Satz immer öfter in meinem Leben höre, mache ich mir Gedanken ob er nicht wirklich auch auf mich zutrifft.

Zu Beginn halten mich leider viele Menschen für arrogant. Das liegt daran, dass ich mich erst einmal komplett zurückhalte und in Ruhe "abchecke," ob der Mensch in mein persönliches Gesamtbild passt. Bei näherem Betrachten erkennen sie dann hoffentlich, dass es genau umgekehrt ist. Oft möchte ich einfach nur mit allen Menschen (sofern es von mir abhängt...) meinen Frieden machen, gebe sehr häufig nach und möchte nicht "anecken." Das führt dazu, dass ich nicht sehr häufig meine ehrliche Meinung vertrete, sondern nur hinter verschlossenen Türen meinen Frust herauslasse. Dies ist sicherlich auch nicht der richtige Weg! Soll ich aber jemand Neues beispielsweise gleich ins Gesicht sagen: "Wir Zwei werden in diesem Leben niemals Freunde werden?" ...

Als kleines Mädchen war ich die schlimmste Schwester schlechthin. Ich habe meine Geschwister verpetzt nach Strich und Faden, trotzdem es mir immer leid tat und ich mich immer wieder dafür entschuldigt habe. Mit dem Älterwerden bin ich dann leider (?) zu jemanden geworden, der sich dann viel zu viele Gedanken um andere macht. Kann ich doch einfach nicht andere vor den Kopf stoßen und dabei Gefahr laufen, dass sie mich nicht mehr mögen oder sogar verärgert sind.
Ich ärgere mich täglich über Menschen, die Älteren keinen Platz anbieten, sich an Kassen vordrängeln oder am Telefon unhöflich sind. Und doch habe ich oft nicht den Mut, offen meine Meinung darüber zu sagen ... ?

Und wo ist verdammt nochmal die Grenze zu ziehen, zwischen sich selbst treu sein, ohne beleidigend zu sein und dennoch ehrlich mit sich selbst zu sein? Sollten wir einfach mehr lernen "Nein" zu sagen?

Ratgeber behaupten, dass man niemals wirklich glücklich sein kann, ohne seine Meinung offen zu vertreten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Weise Zitate berühmter Menschen sagen:

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. — Friedrich Hebbel

Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.
— Konrad Adenauer

Und so bleibt mir wohl nichts besseres übrig, als entweder arrogant zu wirken oder eben viel zu nett zu sein? Ich denke, so ein Zwischending ist wohl das Beste. Das auch umzusetzen, wird sicherlich schwer sein. Aber wenn wir es einmal geschafft haben, uns selbst treu zu sein und offen unsere Meinung zu vertreten, werden wir bestimmt auch ein klein bisschen stolz auf uns sein.
Am Ende unseres Leben sollten wir dann hoffentlich festgestellt haben, das wir damit begonnen haben uns selbst zu akzeptieren und zu lieben. Denn mit jeder noch so kleinen Ehrlichkeit lieben wir uns ein klein wenig mehr, und darauf kommt es doch letztendlich an, oder?

Und mit dieser Selbsterkenntnis eines großartigen Mannes möchte ich euch eine wundervolle und vor allem ehrliche Woche wünschen! Lasst uns endlich damit beginnen uns selbst zu lieben!

 


Als ich mich selbst zu lieben begann … habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN. 
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Charly Chaplin an seinem 70. Geburtstag






Montag, 30. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #10 4U9525




Guten Morgen meine Lieben,

die letzte Woche hat uns sicherlich alle erschüttert und mit einem Gefühl von Fassungslosigkeit, Wut und Mitgefühl zurückgelassen.

Auch ich möchte über den Flug 4U9525 sprechen, um evtl. das Ein oder Andere für mich persönlich aufzuarbeiten.


Ich bin in meinem Leben bisher 4x geflogen, immer mit einem mulmigen Gefühl. Nicht, weil ich kein Vertrauen in die Flugkünste der Piloten hatte, oder aus anderen Gründen. Nein, ich hasse es ausgeliefert zu sein! Keinen Boden unter den Füßen zu haben, notfalls nicht wegrennen zu können. Doch mit jedem Mal wurde mein Vertrauen in diese netten und wundervollen Menschen ein klein wenig größer, die einem freundlich begrüßen und sich mit "Guten Tag. Ich bin ihr Pilot ..." aus der Cockpit Kabine melden. Wie sehr hat es mich daher getroffen, dass am Dienstag Morgen eine Maschine unseres Kunden Airbus abgestürzt ist. Was vorher in fernen Ländern passiert ist, hat uns zwar berührt, aber es ist nie so nah an uns herangekommen, wie die Airbus A320.

Denke ich an diesen Tag zurück, so verspürte ich unendliches Mitgefühl. Ich kannte Keinen aus der Maschine und doch empfand ich, als würde ich sie ALLE kennen, weil es auch jemand aus meinem Umfeld hätte sein können. Ich war erschüttert, konnte es nicht fassen und war tieftraurig. Jeder hoffte an diesem Tag, das es technische Gründe waren. Auslöser, wofür niemand etwas konnte. Als ich dann erfuhr, das es eine Verzweiflungstat eines Co-Piloten war, fing ich an zu weinen. Wie sagte der Lehrer, des Joseph-König-Gymnasiums aus Haltern in einem Interview: "Wir sind von einem Unglück ausgegangen. Wie soll und kann man als Eltern nun noch mit dieser Situation fertig werden? Sagen Sie es mir?"

Auch wenn ich heute noch Berichte und Interviews sehe, beginne ich manchmal zu weinen, weil ich nachvollziehen kann, was in den Angehörigen vor sich gehen muss. Werden Sie das Erlebte irgendwann einmal verarbeitet haben, nicht mehr weinen müssen, wenn sie an ihre Partner, ihre Mutter, Ihren Vater, ihre Töchter, ihre Söhne oder ihrer Freunde denken?

Und wer trauert nun um den Todespiloten Andreas Lubitz? Depressionen ist leider eine weit verbreitete Krankheit. Auch in meinem Umfeld kämpft man mit ihnen. Daher weiß ich wie wichtig es ist, einfach mal den Kopf nach links oder rechts zu drehen und die Hoffnungslosigkeit im Blick eines Menschen zu erkennen und Hilfe anzubieten. Hat man dies im Blick von Andreas nicht erkennen können oder war er zu verschlossen? Wie verzweifelt und wütend musste er gewesen sein, sich so einen furchtbaren Todeswunsch zu wählen und 149 unschuldige Menschen mit in den Tod zu reißen? Was hatte man ihm angetan, um solche eine grausame Tat zu begehen?

Wir werden es vielleicht nur bruchstückhaft erfahren. Mein Resümee aus der vergangenen Woche ist, mein Leben noch mehr mit allen Sinnen auszukosten. Meinen Liebsten zu sagen, wie wichtig sie mir sind und Verzweiflung in den Augen der Menschen in meinem Umfeld hoffentlich rechtzeitig zu erkennen. Wir leben hier mit so vielen Nationalitäten, Meinungen und Befindlichkeiten auf dieser "wunderschönen bunten Kugel," wir sollten daher mehr auf einander acht geben!



Meine Gedanken sind nun bei den Angehörigen,
und bei 150 Opfern des Fluges 4U9525 .
Möget ihr in Frieden ruhen!


Montag, 23. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #9 Neverland





Guten Morgen ihr Lieben,

die Woche beginnt wieder wie gehabt, in einer überfüllten und lauten Bahn. Berichte über Nachbarschaftsstreit wo leider eine Katze den Kürzeren zog, einem entsorgten Baby und Eifersuchtsmord, füllt die morgendliche Zeitung.

Unsere Welt ist zu laut geworden, viel zu voll und genährt von Zorn. Zorn auf Menschen die anders sind, Zorn auf Tatsachen die wir nicht ändern können, Zorn auf die Zeit die wir nicht anhalten können. Das ist unser aller Alltag.

Montag, 16. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #8 the Trouble with André



Guten Morgen meine Lieben,

geht es euch auch so, dass ihr manchmal Probleme habt eure Altlasten loszuwerden? Hier spreche ich nicht von Müll , alten Möbeln oder ähnliches. Nein, so viele von uns tragen emotionalen Schmerz mit sich herum, haben deswegen sogar Probleme mit der Gesundheit bekommen, oder kommen über eine verlorene Liebe nicht hinweg. Man hat keinen Antrieb etwas zu verändern, ist oft ausgelaugt und irgendwie mürbe geworden.

Montag, 9. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #7 Fifty Shades of Grey

"We live in a world that sexualizes women but does not allow them to be sexual.
We beg for nudity and then act disgusted at the sight of it."




Guten Morgen ihr Lieben,

Mein 50igster Post...wie passend, dass ich über einen Film sprechen möchte.
Aktuell großen Rummel liefert die Buchverfilmung "Fifty Shades of Grey." Überall hört man von begeisterten Mädels die wie wild in die Kinos stürmen. Man könnte fast vermuten "Twilight" hat eine Fortsetzung erhalten, nur das der Vampir auf einmal böse geworden ist. :) Doch so erfolgreich die Story doch ist, wirft sie doch auch genauso viele Gegner und Kritiker auf den Plan. Kritiker bezeichnen das Werk u.a. als Frauenverachtend und Gewalt verherrlichend. Selbst die Kirche mischt mit Äußerungen, wie "der Film fördere keine gute Sichtweise einer gesunden Ehe," mit.

Montag, 2. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #6 Jammern


Guten Morgen ihr Lieben,

heute Morgen möchte ich einmal über das Thema "Jammern" oder "Nörgeln" sprechen.

Es ist bestimmt jedem von euch schon einmal so gegangen. Man hört sich das Jammern der anderen Leute an oder jammert sogar des Öfteren selbst. Ich nehme mich dabei auch nicht aus, ich habe auch schon öfters gejammert. Meistens jammern viele von uns Montagsmorgen, wenn wieder eine anstrengende Woche bevorsteht, oder?

Montag, 23. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #5 Zugbegleiter




Guten Morgen ihr Lieben,

Jeden Morgen begleiten mich dieselben vertrauten Gestalten...
Zeit, ihnen endlich einen eigenen Post zu widmen!

Sie geben mir eine seltsame Art der Vertrautheit, die ich in manchen Zeiten bitter nötig habe. Wenn es mir morgens einmal schlecht geht, und ich sehe sie, dann fühle ich mich komischerweise nicht mehr so allein und auf einmal geht das Einsteigen in die Bahn ganz leicht. Fehlen sie, mache ich mir sofort Gedanken, was wohl passiert sein mag. Sind sie krank, haben sie Urlaub, oder sind sie sogar gekündigt worden...?

Komisch nicht wahr? Ich glaube wir Menschen brauchen einfach dieses Vertraute, diese Routine, jeden Morgen denselben bekannten Ablauf. Und auch wenn uns viele Hollywoodfilme eines Besseren belehren wollen, wir brauchen diese einfache Vertrautheit um uns schlichtweg wohlzufühlen. Denn Fremde und Veränderungen machen uns Angst!

Montag, 16. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #4 fun at work






Guten Morgen meine Lieben,

eine neue Woche beginnt. Mal wieder...

Ich ertappe mich dabei, mich zu fragen: "Warum nur jeden Tag derselbe Mist? Das Leben ist doch viel zu kurz um arbeiten zu gehen. Ich möchte mir viel lieber die Welt ansehen." Und doch gehe ich tatsächlich an manchen Tagen mit dem Gefühl ins Büro: Hey, heute wird ein guter Tag! Geht es euch ähnlich?

Kann Arbeit überhaupt noch Spaß machen heutzutage?


Montag, 9. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #3 Heal the World


Ben Howard - I Forget Where We Were


Guten Morgen ihr Lieben,

heute möchte ich meinen Beitrag kurz und knapp halten.
Es wird für mich eine anstrengende Woche, da viele meiner Kollegen immer noch krank sind. Viel habe ich mir für die Woche deshalb nicht vorgenommen. Ein Besuch bei meiner Bank, etwas relaxen, mehr nicht....

Ein Thema was mich momentan bewegt, ist die allgemeine "Verbesserung meines Umfelds."

Schließlich kennen wir das ja. Man nimmt sich allerhand vor, um das eigene Leben ethisch korrekt, umweltfreundlich und irgendwie glücklicher zu gestalten, aber irgendwann ist auch mal gut. Ein Mensch kann die Welt sowieso nicht retten. "Ich mach ja schon so viel." Mit solchen Ausreden versuchen wir dann zu rechtfertigen, warum wir dann doch Fleisch essen, mit dem Auto zur Arbeit fahren, echten Pelz tragen, kein Haustier aus dem Tierheim holen, eine Kaffeemaschine mit Plastikpads kaufen und so weiter ...

Warum und vor allem wann, sind wir nur zu einem solch heuchelnden, oberflächigem Volk geworden?


Montag, 2. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #2 Lonelyness



  
Guten Morgen meine Lieben,
 
heute morgen fahre ich wieder in einem Zug, einem Zug voller einsamer Menschen. Man erkennt Einsamkeit nicht immer gleich sofort. Oft sind es nur versteinerte Gesichter, ein verzweifelt suchender Blick, oder ja, ein Graffiti was uns erkennen lässt, ich möchte endlich gesehen und wahrgenommen werden.

Vorgestern an der Kasse eines Supermarkts abends um 21:30 Uhr, ein älterer Mann der die Kassiererin über die Nachteile des Handykonsums aufklären möchte. "Die arme Verkäuferin" kam mir durch den Kopf. Und dann dachte ich über die Situation genauer nach. Ein verloddertes Aussehen und ein älterer Mann, der sich abends angeregt  mit einer Verkäuferin unterhält, die nur sehnsüchtig auf ihren Feierabend wartet. Das Erlebte hat mich dazu bewogen, heute darüber ein bisschen zu philosophieren...
Warum sind nur so viele Menschen einsam?

Montag, 26. Januar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #1 One



José González - " Every Age "

Einen schönen Start in die neue Woche,  ihr Lieben!

Es passiert aktuell wieder so viel Negatives in der Welt … es lässt auch mich nicht unberührt und wie wir alle, mache auch ich mir viele Gedanken dazu. Ein Terroranschlag auf das Redaktionsbüro einer Satirezeitschrift, eine junge Schwangere wird aus Eifersucht lebendig angezündet, der Syrien-Konflikt ist weiter eskaliert – und hat mehr als 200.000 Menschenleben gefordert.
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