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Freitag, 10. Oktober 2014

A butterfly: REVIEW L'ORÉAL Color Riche Pure Red by Blake ("What is life, A life without colours?")

Rea Garvey - Colour me in


Rote Lippen...

Stil-Ikonen wie Marilyn Monroe, Audrey Hepburn oder Gwen Stefani haben den roten Lippenstift zum Markenzeichen von Eleganz, Erotik und purer Weiblichkeit gemacht.

Aber nicht jeder traut sich an rot als Farbe heran. Rot ist eine Signalfarbe. Rot fällt immer auf. Wer Rot trägt, möchte zeigen: "Hey, ich fühle mich sexy." Auch schmeichelt es einem nicht immer, gerade bei zu blasser Haut, bei keinen behandelten weißen Hollywood Zähnen oder einem zu orangem Unterton. L'ORÉAL hat sich hier etwas Tolles einfallen lassen und für jedem Typ Frau das passende Rot entworfen. Hierzu gleich mehr!

L'ORÉAL ist leider eine Marke die ich persönlich leider nicht sehr häufig auf dem Schirm habe, ganz einfach deshalb weil die Produkte mir meistens nicht so wirklich zusagen. Der Geruch der Standard Lippenstifte mag ich schlichtweg einfach nicht und außerdem weil sich lange das Gerücht gehalten hat, dass sie viel mit Tierversuchen zu tun hatten. Eine Stellungnahme hierzu kann man aber unter http://www.loreal.de/nachhaltigkeit/loreal-answers/das-thema-tierversuche.aspx nachlesen. Das wollen wir mal so glauben...

Mittlerweile haben aber auch bei mir einige Produkte dieser Marke Einzug erhalten. Ich liebe beispielsweise den Color Riche von Eva Longoria oder Heike's Nude. Neu einziehen durfte bei mir nun auch wieder ein Lippie einer Schauspielerin und zwar den neuen Collection Exclusive Blake's Pure Red. Die "Collection Exclusive" ist die neue Kollektion von L'Oreal, die wieder einmal in Zusammenarbeit mit vielen Celebrities u.a. wieder in Zusammenarbeit mit Eva Longoria, Jane Fonda, Blake Lively, Doutzen Kroes, Heike Makatsch oder Julianne Moore entstanden ist. Thema der aktuellen Kollektion: Pure Red. Für mich als roter Lippenstiftjunkie eine Kollektion, die ich mir nicht entgehen lassen durfte.

Insgesamt gibt es bei uns in Deutschland sieben verschieden Rottöne, hier sollte für jede Haar - und Hautfarbe etwas passendes dabei sein. Ziel war es von L'ORÉAL einen Lippenstift zu entwerfen, der jede Frau mit dem passenden roten Lippenstift ins rechte Licht rückt. Zukünftige Ausreden gibt es also nicht mehr, Mädels! :-)



Ich habe mich für Blake entschieden, ein tolles blaustichiges Kirschrot. Den Laetitia Lippenstift (ein wunderschönes beeriges Rot) hätte ich aber am Liebsten auch mitgenommen. 



Name: L'ORÉAL Color Riche "Pure Red" Collection Exclusive by Blake
 
Preis: 7,95 € bei Müller, DM oder Rossmann 
  
Finish: Matt
  
Farbe: kühles blaustichiges Rot
Tragegefühl/Haltbarkeit:
Der Lippenstift selbst ist spitz geformt, dies kenne ich auch von vielen anderen teureren Marken. Dies sehe ich auch als vorteilhaft an, da man mit der feinen Spitze präzise auftragen kann. Von der Haltbarkeit muss ich echt sagen, bin ich mehr als überrascht. So lange hält ein Drogerieprodukt bei mir selten und ich hatte auch nicht das unangenehme Gefühl das meine Lippen über die Zeit austrocknen.

Lippenstifte mit mattem Finish neigen ja leider oft zu einem etwas trockenen Tragefühl. Dies ist bei den Pure Reds allerdings überhaupt nicht der Fall. Trotz der recht festen Konsistenz gleiten sie mühelos, fast cremig, über die Lippen. Die angenehme Textur aufgrund des enthaltenen Jojobaöls der Color Riches steht einer langen Haltbarkeit nicht im Wege. Selbst ein Abendessen überstehen sie nur mit leichten Mängeln. Beim Abschminken muss man ganz schön rubbeln, ansonsten können auch kleine Rückstände zurück bleiben. Also für ein Drogerieprodukt echt super!
Verpackung:
Ich weiß für viele von euch ist die Verpackung genauso wichtig, wie die Qualität und Farbe an sich. Klar, auch ich freue ich mich über eine hübsche Verpackung, die ich gerne auch mal aus meiner Tasche ziehe und stolz "vorführe." Für mich ist es aber jetzt nicht ganz sooo wichtig. Hier kann ich jedoch beruhigen, denn es stimmt wirklich alles! Gehalten ist das Ganze im klassischem schwarz-gold mit einer Prägung im Lederlook. Dies sollte die Mehrheit der Frauenherzen bereits höher schlagen lassen! Er liegt auch gut in der Hand und hat die für L'ORÉAL bekannte eckige Form.
Geruch:
Das ist vielleicht mit eines der Gründe, warum ich die Color Riche so liebe. Sie riechen sehr angenehm pudrig, und erinnern mich an die Lippenstifte meiner Mutter die ich als Kind immer heimlich benutzt habe. So müssen Lippenstifte für mich einfach riechen! Dies ist aber ja immer Geschmacksache.  

von links nach rechts: Pirate, Russian Red, Blake

Farbe:
Zum Vergleich habe ich Blake einmal mit dem beliebten "Russian Red" von MAC, sowie dem "Pirate" von Chanel verglichen. Hier kann man deutlich den Blaustich bei Blake erkennen.


Auch den passenden Lipliner kann man von L'ORÉAL erhalten, für den präzisen roten Kussmund. Passende Nagellacke gibt es ebenfalls bald im Sortiment. 
 
Für knapp 8 € ein toller Lippenstift für den Herbst und für mich absolut empfehlenswert. 
Also Mädels traut euch auch mal rot auf den Lippen zu tragen, es gibt nun keine Ausrede mehr! :-)

Habt ihr bereits einen L'ORÉAL Pure Red für euch ergattert? Welcher ist eure neue Lieblingsfarbe in Sachen Rot?

 





Samstag, 6. September 2014

A hurricane: More time for me, myself and I ...


Revolverheld - Lass uns gehen


Sehnen wir uns nicht alle nach mehr Zeit?

Mehr Zeit für Sport? Mehr Zeit, um draußen an der frischen Luft und in der Natur zu sein? Mehr Zeit, um gesund zu essen? Mehr Zeit für unsere Freunde und Familie? Mehr Zeit, um etwas zu erschaffen, worauf  wir stolz sein können?

Wir leben in einer reichen Gesellschaft, aber wenn es um Zeit geht, sind wir alle scheinbar ziemlich arm.

Ich bin da keine Ausnahme: Ich habe einen Vollzeitjob und bin von montags bis donnerstags fast 12 Stunden unterwegs. Alles was ich nebenbei tun will, muss ich freitags erledigen, wo ich etwas früher Feierabend habe oder eben nach 18 Uhr abends oder am Wochenende. Wenn ich abends von einem anstrengenden Tag wiederkomme, esse ich und sitze dann sehr oft einfach nur noch vor dem Fernseher um dann irgendwann kurz vor zwölf müde ins Bett zu fallen.

Bewusst geworden ist mir das Thema Zeit in meiner einwöchigen geschäftlichen Reise zu unserem deutschen Firmenhauptsitz in München.





Es machte natürlich Spaß die vielen lieben Kollegen zu treffen, die einen immer wieder am Telefon von Ihren privaten Unternehmungen und Empfindungen erzählten und auch nebenbei bei meinem geschäftlichen Problemen halfen.

Vor Ort verging dann die Zeit wie im Flug, jeder musste persönlich begrüßt werden, mit einigen hatte ich sogar das Vergnügen mich noch nach der Arbeit zu treffen. Dennoch kam mir die eine Woche so kurz vor, dass ich den Entzug von meinen Liebsten daheim nicht so wirklich als schlimm empfand.

Nun wieder daheim fragte ich mich warum ich eine Woche bei uns als lang und anstrengend empfand und eine Woche in München doch so schnell für mich dahinraste.

Und da erkannte ich das ich viel zu wenig an mich dachte! Daran das es mir gut ging, an meinen Mann, an meine Freunde, daran die wenige Zeit die man nun mal als Arbeiter hat, auch sinnvoll einzusetzen.

In einer Zeit wo man ständig erreichbar sein muss, ständig auf sein Smartphone schaut oder Tag und Nacht Emails oder Whatsapp Nachrichten schreibt, verlieren wir oftmals das Wesentliche aus den Augen.



Die Zeit für das Wesentliche

Was ist mir wirklich wichtig?  
Dies habe ich ganz einfach herausgefunden. Ich habe zu aller erst alle Dinge aufgelistet, die aktuell meine Zeit in Anspruch nehmen – alle Verpflichtungen, alle Hobbies, jeden Zeitvertreib,  einfach alles! Ich schaute mir diese Liste an und markierte maximal fünf Dinge, die mir davon am wichtigsten sind, weil sie mich zum Beispiel persönlich weiterbringen oder glücklich machen.

Für mich sind es diese Dinge: 
  1. Zeit mit meinem Mann verbringen
  2. meinen Körper und Kopf “pflegen” (gesundes Essen, Lesen, Entspannen, Kino, ausgehen, Sport…)
  3. meine Freundschaften pflegen 
Diese Dinge sind für mich am wichtigsten, und ich versuche, ihnen alles andere unterzuordnen. Das klappt natürlich nicht immer, aber es ist ein Ideal, das ich anstrebe. Immer wenn ich eine Entscheidung treffen muss, wie ich meine Zeit investiere, kann ich mir meine persönliche Prioritätenliste vor Augen führen – und das auswählen, was am weitesten oben steht.

Dies hat auch etwas damit zu tun, ein Minimalist zu sein. Ziel des Minimalismus ist nicht zwingend, nichts zu haben. Vielmehr geht es um die Konzentration auf die Dinge, die einem wirklich wichtig sind und die Beseitigung der Dinge, die dem im Weg stehen.

Können wir nicht öfter mal pünktlich nach der Arbeit nach Hause fahren, um uns mit unserem Partner oder einem guten Freund zu einem Kinoabend zu verabreden? Müssen wir wirklich unsere Kinder zu allen Vereinstreffen mit dem Auto hinfahren, oder können sie nicht gemeinsam mit Freunden mit dem Fahrrad hinfahren? Brauchen wir wirklich jede freie Minute unser Smartphone um die neueste WhatsApp Nachricht zu lesen, anstatt uns mit unseren Freunden zu einem Treffen zu verabreden?

Irgendwo zwischen Arbeit, Studium, Schlafen und Einkaufen haben wir alle etwas Zeit, über die wir frei verfügen können – und wenn es nur eine Stunde am Tag ist. Es ist allein unsere Entscheidung, was wir mit dieser Zeit machen. Wir sollten sicherstellen, dass es etwas ist, was uns wirklich wichtig ist und uns glücklich macht.

Was tust du, um das meiste aus deiner Zeit rauszuholen? Und was sind deine Top-Prioritäten im Leben?

Eure, 

Samstag, 16. August 2014

A hurricane: "I hurt myself today"

Johnny Cash - Hurt


Ein trauriger Song, ein trauriger Mann.
Und erinnert mich an unseren aktuellen Verlust, den großartigen Robin Williams.

Depressionen... Selbstmord...
Ich kann es immer noch nicht fassen! Der Mann der uns als krähender Pan alle zum Lachen brachte, begeht Selbstmord!

Was geht in einem Menschen vor, der nur noch diesen Ausweg für sich sieht? Was kann  man Angehöriger tun, um Menschen die an Depressionen leiden, zu helfen? Kann man ihnen überhaupt helfen?

Die Ursachen für diese Krankheit sind leider sehr vielfältig. Ein Unfall, chronisch, Verlust eines geliebten Menschen, eine schlimme Krankheit, Probleme mit dem Älterwerden, Liebeskummer, Einsamkeit, Zukunftsängste... Die Liste ist leider sehr lang.



Ich fühlte mich dazu bewogen, diesen Artikel zu schreiben, weil viele in meinem Umfeld der Meinung sind, dass Menschen die Suizid begehen einfach nur zu "feige" sind für das Leben und man ihr Leiden nicht nachvollziehen könne.
Das sehe ich überhaupt nicht so!

Suizid ist nicht einfach "aufgeben.
Selbstmord ist eine schreckliche Entscheidung von jemanden, dessen Schmerz so groß geworden ist, dass derjenige es nicht mehr aushalten kann, und nur noch das Gefühl hat oder keine andere Wahl im Leben, um dieses zu beenden. Es ist eine Entscheidung, die man nicht so einfach zurücknehmen kann, und eine Entscheidung, die die Freunde und Familie für immer beeinflussen wird. Suizid ist auch für den Ausführenden keine leichte Sache und oftmals gehen damit sehr viele Gedanken und schlaflose Nächte einher.

Die Gefühle, die zu Selbstmord bewegen sind wohl die Dunkelsten die ein menschlicher Geist ergründen kann. Selbstmord ist keine schwache Entscheidung. Es ist eine Entscheidung, die sogar eine unglaubliche Menge an Stärke erfordert, wie ich finde. Jemand ist nicht schwach, nur weil er sein Leben beenden will. Er ist verzweifelt. Ich finde es durchaus okay, auf diese Person nach der Tat wütend zu sein. War sie sich wirklich darüber im Klaren, welche Auswirkungen der Suizid für die Hinterbliebenen hatte? Hat der Ausführende wirklich alle verfügbare Hilfe ernsthaft gesucht? Ich bin vielleicht wütend, weil ich den jeweiligen Entschluss nicht verstehen konnte. Aber nicht weil ich finde das derjenige sich "feige" aus dem Leben gestohlen hat!

Beenden eines Lebens ist immer unglaublich, unglaublich tragisch. Es stellt eine verlorene Schlacht dar mit einer psychischen Erkrankung. Dadurch ist es nicht anders als Krebs oder Diabetes, oder einem Herzinfarkt. Was aber anders ist, dass man bei einem Selbstmord immer eine Wahl hat. Ob es die richtige oder falsche Wahl ist, ist einzig und allein die Entscheidung von der Person, die Selbstmord begeht.

Im Fall von Robin Williams werden wir es wohl auch nicht verstehen können, was ihn zu diesem Schritt bewogen hat. Eine schwere Krankheit heißt es. Eines aber ist sicher. So traurig sein Tod uns auch machen mag, die meisten Erinnerungen an ihn werden verbunden sein mit einem Lächeln und mit dem Gefühl, dass es einmal eine ganze Weile einen Menschen auf diesem Planeten gab, der es verstand, die Menschen zu berühren. Der sie zum Lachen brachte und zum Weinen. Jemanden, der uns in seinen besten Momenten daran erinnert hat, was es bedeutet Mensch zu sein in allen Fassetten des Lebens. Mit aller Leichtigkeit, Wehmut und Mitgefühl.

Ich weiß nicht, ob man aus dem Tod eines Menschen überhaupt etwas lernen kann?
 Falls dem so wäre, dann sollten wir aus dem Tod von Robin Williams eine Lehre ziehen:
Hinter die Fassade eines Menschen zu schauen, uns darum bemühen, sie zu erkennen in ihrem Schmerz, ihrer Einsamkeit und Verlorenheit.
Und uns dann um sie zu kümmern ...



 Der Captain hat das Boot verlassen.
Gute Reise!



Montag, 4. August 2014

A hurricane: "The greatest thing you'll ever learn..."

  P!nk - Stupid Girls


Heute möchte ich über ein Thema sprechen, welches mir seit einiger Zeit sehr auf der Seele liegt. Oberflächlichkeit und was mir wirklich wichtig ist in meinem Leben.

Wie definiert man Oberflächlichkeit?


Oberflächlich ist für mich, wer den Schein mit dem Sein gleichsetzt. Das kann sich z. B. wie folgt äußern:

  • Man beurteilt Menschen verstärkt nach ihrem Aussehen oder ihren Besitztümern statt nach ihrem Charakter.
  • Man kümmert sich mehr darum, wie man auf andere wirkt, als darum, wer man ist.
  • Man fällt leicht auf Menschen herein, die vorgeben, etwas zu sein, was sie nicht sind.
  • Man kann sehr viel mit Themen wie "Image" und "Ansehen" anfangen, sehr wenig dagegen mit Themen wie "Selbstfindung" und "Selbstverwirklichung".
  • Man legt bei Gegenständen deutlich mehr Wert auf Form und Aussehen als auf den Gebrauchswert
  • Desinteresse an Gefühlen u. Gedanken der Mitmenschen

Auch, und bestimmt jeder hat sich dabei schon einmal ertappt: Man steckt Menschen aufgrund ihres Äußeren in eine Schublade.
Ich habe vor knapp 3 Jahren in meiner jetzigen Firma angefangen, wo ich als überwiegend "Schwarzträgerin" gleich in eine solche gesteckt wurde.

In einem Großraumbüro mit überwiegend weiblichen Kolleginnen, wo die Marke, die Farbe der Kleidung und die passenden Accessoires halt stets wichtiger sind, als der Mensch selbst, fühlte ich mich anfangs ein wenig verloren. Ich hasste diese Oberflächlichkeit bei Eintritt des Raumes "gescannt" zu werden. Immer die gleichen Fragen, wohin geht es in den Urlaub, wann kauft ihr euch ein Haus, wie teuer ist Dein Auto? ... Ich wollte nie so jemand werden!

Nun verändert sich jeder von uns im Laufe seines Lebens und was anfangs ein Lebensgefühl war, ist auf einmal nicht mehr so bedeutend. Sprich, auch ich habe angefangen mir mehr Farbe im Leben zu gönnen. Anfangs sehr klassische, neutrale Farben wie weiß, beige oder grau, sind es nun auch gerne auffällige Blautöne, Pink oder Rot. Ich mag es mittlerweile recht gern, auch mal modebewusst aufzutreten und zu zeigen: "Hey, ich kenne mich im Modedschungel ein bisschen aus!"

Komplimente habe ich natürlich auch geerntet, seltsamerweise auch von vielen männlichen Kollegen. Mittlerweile erwische ich mich dabei, darüber nachzudenken, ob wohl meine Schuhe oder Handtasche zum Rest des Outfits passen würden. Eine Frage die ich mir bisher nicht sehr häufig stellen musste, schwarz passt halt zu allem. Ich shoppe mittlerweile recht oft und suche stets eine schöne kleine Errungenschaft und bin stolz über jede kleine Freude die ich mir mache.

Nun stelle ich mir jedoch die Fragen, ob ich mich habe beeinflussen lassen oder ob es einfach ein Reifeprozess meinerseits war, da ich immer noch gerne schwarz trage? Habe ich mich insoweit angepasst, um mich mit ihnen verbunden zu fühlen?

Was sind die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben?



Schließlich bin ich im Begriff ein Beauty-Blogger zu werden. Ich gehöre zu einer der materialistischen Spezies auf diesem Planeten und es ist leider wahr - ich liebe teure und schöne Dinge! Ich entdecke eine gierige und ungeduldige Seite an mir, die diese wunderbare neue Designer-Tasche unbedingt haben möchte und kein glückliches Leben führen könnte, bis ich diese Tasche mein Eigen nennen darf. Ich achte auf Qualität und häufig darf auch ein "Name" bei mir einziehen.


Sollten wir uns nicht in Anbetracht der vielen Armut auf der Welt für unser Verhalten diesbezüglich schämen? Ist es uns Menschen mittlerweile wichtiger geworden, was wir am Körper tragen und was andere über uns aufgrund unseres Äußeren denken, frage ich mich? Doch was sind die Dinge im Vergleich dazu, was das Leben eigentlich lebenswert macht?  Würden wir nicht alle unsere tollen materiellen Güter sofort verbrennen lassen, wenn wir dafür einen geliebten Menschen oder unseren Hund retten könnten? 


Ich erinnere mich immer gerne an ein Zitat aus Moulin Rouge: 'The greatest thing you'll ever learn is just to love and be loved in return.' Auf Deutsch: "Das wunderbarste was Du je lernen wirst, ist zu lieben und wieder geliebt zu werden!"

Jeder von uns hat hoffentlich bereits einmal so bedingungslos geliebt, das man fürchtet diesen Menschen irgendwann einmal zu verlieren? Wenn wir einen solchen Menschen oder auch unser geliebtes Haustier verloren haben, fühlen wir uns, als ob der Boden unter uns wegbrechen würde.  Alles erscheint auf einmal so bedeutungslos. Häufig sind es dann liebe Menschen die uns auffangen und uns trösten und wieder Mut machen. Uns Hoffnung geben. Ja, Menschen denen wir wichtig sind, egal was wir auf der Haut tragen oder was aktuell auf unserem Bankkonto liegt.


Leider gibt es immer noch so viele Menschen die ohne Liebe leben müssen. Das macht mich oft sehr traurig, weil ich weiß wie wichtig dies für uns alle ist. In der Tat kann ich mich zu den wenigen glücklichen Menschen zählen, der bedingungslos liebt und geliebt wird. Ich freue mich über jeden Tag den ich Heim kommen darf und in das Gesicht meines Mannes schauen darf, der sich freut mich zu sehen. Über die neugierigen Blicke meiner beiden Katzen die beim Öffnen der Tür hervorlucken. Über Freunde die sich trotz Arbeit, Verpflichtungen und einzigartigen Hobbys dennoch die Zeit nehmen um mit mir zwischendurch einen Kaffee trinken zu gehen.   

Aber ich kann und darf mich auch über die wundervollen materiellen Kleinigkeiten freuen, die unser Leben nun mal manchmal lebenswerter machen, - die uns das Aufstehen morgens erleichtern.


Um diesen Ausflug in meine Gedankenwelt zu schließen, kann ich nur hoffen, dass alle, die sich aktuell traurig, verloren und hoffnungslos fühlen einen lieben Menschen an ihrer Seite haben die sie aus diesem Tief heraustragen werden.


Und freut euch bitte weiterhin über die neue Lippenstiftfarbe oder die schicke Handtasche, denn das ist ebenfalls wichtig für unser "Menschsein," wenn wir dabei das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren ...

Unseren Lieben zu zeigen wie sehr wir sie schätzen. Wann haben wir zuletzt unseren Liebsten gesagt, wie wichtig sie uns sind und wie sehr wir sie lieben??? P.S. Ich heute morgen! :-)

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!


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