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Montag, 25. Mai 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #16 About growing up





Mit 33 Jahren ist man mittlerweile in einem Alter angekommen, wo man sich ernstlich fragt, ob man alles richtig gemacht hat. Ob man zufrieden ist mit seinem bisherigen Leben. Viele Freunde haben bereits Kinder und ein Eigenheim. Man fühlt sich noch nicht wirklich alt, ist jedoch schon so bodenständig geworden, das man überlegt ob gewisse Dinge wirklich notwendig sind und ob man Wege einschlagen sollte. Man erkennt welche Menschen es gut mit einem meinen und meidet so gut es eben geht die Anderen. Nennt sich so etwas Erwachsen?

Montag, 4. Mai 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #14 Lost




Einen schönen ersten Montag im Monat Mai, wünsche ich euch!


Entschuldigt bitte, dass mein Post heute etwas spärlich oder auch gefühlt lieblos ausfällt. Leider ist meine Woche nicht so gut wie erhofft zu Ende gegangen.  :(


Hatte ich doch am Dienstag einen wundervollen Geburtstag, und bekam Aufmerksamkeiten von lieben Menschen, mit denen ich echt nicht gerechnet hatte. So folgte doch am Mittwoch die Ernüchterung. Unser Chef hat gekündigt! Jetzt würden viele von euch denken, dass es doch kein Grund zum Traurigsein ist. Bei uns ist das etwas anders. Unser erster Chef, hat vor ca. einem Jahr völlig unvorbereitet gekündigt. Ich hatte Urlaub und nicht mal mehr die Gelegenheit ihm alles Gute zu wünschen, geschweige mich zu verabschieden. Ein halbes Jahr waren wir "führungslos" und irgendwie auch antriebslos. Dann das Aufatmen!

Unser Kollege aus dem Außendienst übernimmt die Chef Position. Wir waren mehr als erleichtert und einverstanden. Ein menschlich toller Chef mit Verständnis und Erfahrungen mit Kunden. Dann am Mittwoch der Schock! Er geht aufgrund der Entfernung zur Familie (was ja durchaus verständlich ist) zur Konkurrenz. Unter Tränen hat er seine Veränderung verkündet und auch wir waren den Tränen nahe. Auch wenn es alle aus menschlicher Betrachtung nachvollziehen können, wird er eine große Lücke hinterlassen. Wieder einmal führungslos und was und vor allem wer wird wohl als Nächstes kommen?

Und auch wenn ich Donnerstag und Freitag frei hatte, war mir so gar nicht nach feiern zu mute. Zu guter Letzt bekam ich dann noch einen Anruf meiner Schwester, die wegen zu hoher CK Werte in die MHH Hannover eingeliefert wurde.

Sagen wir es so, mein Enthusiasmus hält sich in Grenzen und meine Stimmung ist im Keller. Ich hoffe das bei unserem betrieblichen Bowling heute Abend etwas Stimmung aufkommt, aber ich rechne eher nicht damit.

Mir bleibt zu sagen:
Genießt die Woche ausgiebig mit den Menschen die euch ein Stück auf euren Weg begleiten, wer weiß wie lange sie diesen mit euch teilen werden.











Montag, 27. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #13 People help the people


Guten Morgen,

Eine schöne, hoffentlich kurze Woche, wünsche ich euch!
Viele von euch werden die kurze Woche nutzen, um mit der Familie das Wochenende zu verbringen. Da ich auch noch diese Woche Geburtstag habe, möchte ich euch aus diesem Grund in die Woche mit einem positiven Aspekt starten lassen.

Wir alle kennen sie.
Menschen die "anders sind."

Sonntag, 19. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #12 The Exorbitance





Einen wunderschönen guten Morgen,

letzte Woche blieb ich beim "zappen" bei einer Sendung hängen. Ich vermute, jeder von uns kennt sie. Es geht um eine Jet-Set Familie, die dabei gefilmt wird, wie sie mit Geld um sich wirft. Jetzt kann man ja darüber denken, was man will. Ich nehme es aber einfach mal zum Anlass, euch meine Gedanken und Eindrücke über diese Welt mitzuteilen.

Mein Eindruck über die Welt ist mittlerweile, dass niemand überhaupt mehr Grenzen kennt. Wir brauchen immer mehr Geld, immer mehr Schuhe, müssen alles in uns hineinstopfen, immer mehr Grenzen überschreiten, müssen alles erleben, alles im Leben erreichen. Ich nehme mich selbst hier gar nicht aus!

Selbst unsere Kinder, kennen nicht mehr das Gefühl mit einer Sache zufrieden zu sein und sich darüber einfach mal zu freuen. So freut man sich ganze 5 Minuten am Weihnachtsabend über das neue Smartphone, um dann darüber nachzudenken, dass man sich zum Geburtstag eigentlich noch eine X-Box wünschen würde.

Niemand kann doch wirklich in einer kleinen Mietwohnung glücklich sein, oder? Und niemand ist doch wirklich zufrieden, wenn er nicht mindestens den Job eines Managers bekleidet? Was, man hat kein Paar Valentinos im Schrank stehen? Und ohne das neueste Smartphone ist man doch auch gar nicht lebensfähig? ...

In einer Welt, wo man den Erfolg und Glück mit dem Betrag des Geldkontos misst ("mein Haus, mein Auto, mein Boot.."), vergessen wir dabei oftmals, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Über eine schöne Blumenwiese zu laufen und den Duft der vielen verschiedenen Blumen in uns aufzusaugen und einfach mal den Moment zu genießen. Seinen Partner in den Armen zu halten. Die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Einfach nur mal Inne zu halten, zwischen all dem Stress und dem Streben nach Mehr. Der Maßlosigkeit unseres Menschseins ...

Habt eine tolle Woche!









Montag, 13. April 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #11 to be nice was yesterday ...?




"Du bist viel zu nett!"

Seitdem ich diesen Satz immer öfter in meinem Leben höre, mache ich mir Gedanken ob er nicht wirklich auch auf mich zutrifft.

Zu Beginn halten mich leider viele Menschen für arrogant. Das liegt daran, dass ich mich erst einmal komplett zurückhalte und in Ruhe "abchecke," ob der Mensch in mein persönliches Gesamtbild passt. Bei näherem Betrachten erkennen sie dann hoffentlich, dass es genau umgekehrt ist. Oft möchte ich einfach nur mit allen Menschen (sofern es von mir abhängt...) meinen Frieden machen, gebe sehr häufig nach und möchte nicht "anecken." Das führt dazu, dass ich nicht sehr häufig meine ehrliche Meinung vertrete, sondern nur hinter verschlossenen Türen meinen Frust herauslasse. Dies ist sicherlich auch nicht der richtige Weg! Soll ich aber jemand Neues beispielsweise gleich ins Gesicht sagen: "Wir Zwei werden in diesem Leben niemals Freunde werden?" ...

Als kleines Mädchen war ich die schlimmste Schwester schlechthin. Ich habe meine Geschwister verpetzt nach Strich und Faden, trotzdem es mir immer leid tat und ich mich immer wieder dafür entschuldigt habe. Mit dem Älterwerden bin ich dann leider (?) zu jemanden geworden, der sich dann viel zu viele Gedanken um andere macht. Kann ich doch einfach nicht andere vor den Kopf stoßen und dabei Gefahr laufen, dass sie mich nicht mehr mögen oder sogar verärgert sind.
Ich ärgere mich täglich über Menschen, die Älteren keinen Platz anbieten, sich an Kassen vordrängeln oder am Telefon unhöflich sind. Und doch habe ich oft nicht den Mut, offen meine Meinung darüber zu sagen ... ?

Und wo ist verdammt nochmal die Grenze zu ziehen, zwischen sich selbst treu sein, ohne beleidigend zu sein und dennoch ehrlich mit sich selbst zu sein? Sollten wir einfach mehr lernen "Nein" zu sagen?

Ratgeber behaupten, dass man niemals wirklich glücklich sein kann, ohne seine Meinung offen zu vertreten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Weise Zitate berühmter Menschen sagen:

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben. — Friedrich Hebbel

Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.
— Konrad Adenauer

Und so bleibt mir wohl nichts besseres übrig, als entweder arrogant zu wirken oder eben viel zu nett zu sein? Ich denke, so ein Zwischending ist wohl das Beste. Das auch umzusetzen, wird sicherlich schwer sein. Aber wenn wir es einmal geschafft haben, uns selbst treu zu sein und offen unsere Meinung zu vertreten, werden wir bestimmt auch ein klein bisschen stolz auf uns sein.
Am Ende unseres Leben sollten wir dann hoffentlich festgestellt haben, das wir damit begonnen haben uns selbst zu akzeptieren und zu lieben. Denn mit jeder noch so kleinen Ehrlichkeit lieben wir uns ein klein wenig mehr, und darauf kommt es doch letztendlich an, oder?

Und mit dieser Selbsterkenntnis eines großartigen Mannes möchte ich euch eine wundervolle und vor allem ehrliche Woche wünschen! Lasst uns endlich damit beginnen uns selbst zu lieben!

 


Als ich mich selbst zu lieben begann … habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN. 
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus. Heute weiß ich, das nennt man EINFACHHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag, Tag für Tag, und nenne es BEWUSSTHEIT.
Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!

Charly Chaplin an seinem 70. Geburtstag






Montag, 30. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #10 4U9525




Guten Morgen meine Lieben,

die letzte Woche hat uns sicherlich alle erschüttert und mit einem Gefühl von Fassungslosigkeit, Wut und Mitgefühl zurückgelassen.

Auch ich möchte über den Flug 4U9525 sprechen, um evtl. das Ein oder Andere für mich persönlich aufzuarbeiten.


Ich bin in meinem Leben bisher 4x geflogen, immer mit einem mulmigen Gefühl. Nicht, weil ich kein Vertrauen in die Flugkünste der Piloten hatte, oder aus anderen Gründen. Nein, ich hasse es ausgeliefert zu sein! Keinen Boden unter den Füßen zu haben, notfalls nicht wegrennen zu können. Doch mit jedem Mal wurde mein Vertrauen in diese netten und wundervollen Menschen ein klein wenig größer, die einem freundlich begrüßen und sich mit "Guten Tag. Ich bin ihr Pilot ..." aus der Cockpit Kabine melden. Wie sehr hat es mich daher getroffen, dass am Dienstag Morgen eine Maschine unseres Kunden Airbus abgestürzt ist. Was vorher in fernen Ländern passiert ist, hat uns zwar berührt, aber es ist nie so nah an uns herangekommen, wie die Airbus A320.

Denke ich an diesen Tag zurück, so verspürte ich unendliches Mitgefühl. Ich kannte Keinen aus der Maschine und doch empfand ich, als würde ich sie ALLE kennen, weil es auch jemand aus meinem Umfeld hätte sein können. Ich war erschüttert, konnte es nicht fassen und war tieftraurig. Jeder hoffte an diesem Tag, das es technische Gründe waren. Auslöser, wofür niemand etwas konnte. Als ich dann erfuhr, das es eine Verzweiflungstat eines Co-Piloten war, fing ich an zu weinen. Wie sagte der Lehrer, des Joseph-König-Gymnasiums aus Haltern in einem Interview: "Wir sind von einem Unglück ausgegangen. Wie soll und kann man als Eltern nun noch mit dieser Situation fertig werden? Sagen Sie es mir?"

Auch wenn ich heute noch Berichte und Interviews sehe, beginne ich manchmal zu weinen, weil ich nachvollziehen kann, was in den Angehörigen vor sich gehen muss. Werden Sie das Erlebte irgendwann einmal verarbeitet haben, nicht mehr weinen müssen, wenn sie an ihre Partner, ihre Mutter, Ihren Vater, ihre Töchter, ihre Söhne oder ihrer Freunde denken?

Und wer trauert nun um den Todespiloten Andreas Lubitz? Depressionen ist leider eine weit verbreitete Krankheit. Auch in meinem Umfeld kämpft man mit ihnen. Daher weiß ich wie wichtig es ist, einfach mal den Kopf nach links oder rechts zu drehen und die Hoffnungslosigkeit im Blick eines Menschen zu erkennen und Hilfe anzubieten. Hat man dies im Blick von Andreas nicht erkennen können oder war er zu verschlossen? Wie verzweifelt und wütend musste er gewesen sein, sich so einen furchtbaren Todeswunsch zu wählen und 149 unschuldige Menschen mit in den Tod zu reißen? Was hatte man ihm angetan, um solche eine grausame Tat zu begehen?

Wir werden es vielleicht nur bruchstückhaft erfahren. Mein Resümee aus der vergangenen Woche ist, mein Leben noch mehr mit allen Sinnen auszukosten. Meinen Liebsten zu sagen, wie wichtig sie mir sind und Verzweiflung in den Augen der Menschen in meinem Umfeld hoffentlich rechtzeitig zu erkennen. Wir leben hier mit so vielen Nationalitäten, Meinungen und Befindlichkeiten auf dieser "wunderschönen bunten Kugel," wir sollten daher mehr auf einander acht geben!



Meine Gedanken sind nun bei den Angehörigen,
und bei 150 Opfern des Fluges 4U9525 .
Möget ihr in Frieden ruhen!


Montag, 23. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #9 Neverland





Guten Morgen ihr Lieben,

die Woche beginnt wieder wie gehabt, in einer überfüllten und lauten Bahn. Berichte über Nachbarschaftsstreit wo leider eine Katze den Kürzeren zog, einem entsorgten Baby und Eifersuchtsmord, füllt die morgendliche Zeitung.

Unsere Welt ist zu laut geworden, viel zu voll und genährt von Zorn. Zorn auf Menschen die anders sind, Zorn auf Tatsachen die wir nicht ändern können, Zorn auf die Zeit die wir nicht anhalten können. Das ist unser aller Alltag.

Montag, 16. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #8 the Trouble with André



Guten Morgen meine Lieben,

geht es euch auch so, dass ihr manchmal Probleme habt eure Altlasten loszuwerden? Hier spreche ich nicht von Müll , alten Möbeln oder ähnliches. Nein, so viele von uns tragen emotionalen Schmerz mit sich herum, haben deswegen sogar Probleme mit der Gesundheit bekommen, oder kommen über eine verlorene Liebe nicht hinweg. Man hat keinen Antrieb etwas zu verändern, ist oft ausgelaugt und irgendwie mürbe geworden.

Montag, 9. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #7 Fifty Shades of Grey

"We live in a world that sexualizes women but does not allow them to be sexual.
We beg for nudity and then act disgusted at the sight of it."




Guten Morgen ihr Lieben,

Mein 50igster Post...wie passend, dass ich über einen Film sprechen möchte.
Aktuell großen Rummel liefert die Buchverfilmung "Fifty Shades of Grey." Überall hört man von begeisterten Mädels die wie wild in die Kinos stürmen. Man könnte fast vermuten "Twilight" hat eine Fortsetzung erhalten, nur das der Vampir auf einmal böse geworden ist. :) Doch so erfolgreich die Story doch ist, wirft sie doch auch genauso viele Gegner und Kritiker auf den Plan. Kritiker bezeichnen das Werk u.a. als Frauenverachtend und Gewalt verherrlichend. Selbst die Kirche mischt mit Äußerungen, wie "der Film fördere keine gute Sichtweise einer gesunden Ehe," mit.

Montag, 2. März 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #6 Jammern


Guten Morgen ihr Lieben,

heute Morgen möchte ich einmal über das Thema "Jammern" oder "Nörgeln" sprechen.

Es ist bestimmt jedem von euch schon einmal so gegangen. Man hört sich das Jammern der anderen Leute an oder jammert sogar des Öfteren selbst. Ich nehme mich dabei auch nicht aus, ich habe auch schon öfters gejammert. Meistens jammern viele von uns Montagsmorgen, wenn wieder eine anstrengende Woche bevorsteht, oder?

Montag, 23. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #5 Zugbegleiter




Guten Morgen ihr Lieben,

Jeden Morgen begleiten mich dieselben vertrauten Gestalten...
Zeit, ihnen endlich einen eigenen Post zu widmen!

Sie geben mir eine seltsame Art der Vertrautheit, die ich in manchen Zeiten bitter nötig habe. Wenn es mir morgens einmal schlecht geht, und ich sehe sie, dann fühle ich mich komischerweise nicht mehr so allein und auf einmal geht das Einsteigen in die Bahn ganz leicht. Fehlen sie, mache ich mir sofort Gedanken, was wohl passiert sein mag. Sind sie krank, haben sie Urlaub, oder sind sie sogar gekündigt worden...?

Komisch nicht wahr? Ich glaube wir Menschen brauchen einfach dieses Vertraute, diese Routine, jeden Morgen denselben bekannten Ablauf. Und auch wenn uns viele Hollywoodfilme eines Besseren belehren wollen, wir brauchen diese einfache Vertrautheit um uns schlichtweg wohlzufühlen. Denn Fremde und Veränderungen machen uns Angst!

Montag, 9. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #3 Heal the World


Ben Howard - I Forget Where We Were


Guten Morgen ihr Lieben,

heute möchte ich meinen Beitrag kurz und knapp halten.
Es wird für mich eine anstrengende Woche, da viele meiner Kollegen immer noch krank sind. Viel habe ich mir für die Woche deshalb nicht vorgenommen. Ein Besuch bei meiner Bank, etwas relaxen, mehr nicht....

Ein Thema was mich momentan bewegt, ist die allgemeine "Verbesserung meines Umfelds."

Schließlich kennen wir das ja. Man nimmt sich allerhand vor, um das eigene Leben ethisch korrekt, umweltfreundlich und irgendwie glücklicher zu gestalten, aber irgendwann ist auch mal gut. Ein Mensch kann die Welt sowieso nicht retten. "Ich mach ja schon so viel." Mit solchen Ausreden versuchen wir dann zu rechtfertigen, warum wir dann doch Fleisch essen, mit dem Auto zur Arbeit fahren, echten Pelz tragen, kein Haustier aus dem Tierheim holen, eine Kaffeemaschine mit Plastikpads kaufen und so weiter ...

Warum und vor allem wann, sind wir nur zu einem solch heuchelnden, oberflächigem Volk geworden?


Montag, 2. Februar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #2 Lonelyness



  
Guten Morgen meine Lieben,
 
heute morgen fahre ich wieder in einem Zug, einem Zug voller einsamer Menschen. Man erkennt Einsamkeit nicht immer gleich sofort. Oft sind es nur versteinerte Gesichter, ein verzweifelt suchender Blick, oder ja, ein Graffiti was uns erkennen lässt, ich möchte endlich gesehen und wahrgenommen werden.

Vorgestern an der Kasse eines Supermarkts abends um 21:30 Uhr, ein älterer Mann der die Kassiererin über die Nachteile des Handykonsums aufklären möchte. "Die arme Verkäuferin" kam mir durch den Kopf. Und dann dachte ich über die Situation genauer nach. Ein verloddertes Aussehen und ein älterer Mann, der sich abends angeregt  mit einer Verkäuferin unterhält, die nur sehnsüchtig auf ihren Feierabend wartet. Das Erlebte hat mich dazu bewogen, heute darüber ein bisschen zu philosophieren...
Warum sind nur so viele Menschen einsam?

Montag, 26. Januar 2015

A hurricane: Monday Thoughts / Montagsgedanken #1 One



José González - " Every Age "

Einen schönen Start in die neue Woche,  ihr Lieben!

Es passiert aktuell wieder so viel Negatives in der Welt … es lässt auch mich nicht unberührt und wie wir alle, mache auch ich mir viele Gedanken dazu. Ein Terroranschlag auf das Redaktionsbüro einer Satirezeitschrift, eine junge Schwangere wird aus Eifersucht lebendig angezündet, der Syrien-Konflikt ist weiter eskaliert – und hat mehr als 200.000 Menschenleben gefordert.

Montag, 29. Dezember 2014

A hurricane: Spirit and Sin

Seelentherapie mit meinem kindlichen Spiegelbild


Alanis Morissette - That I would be good




Weihnachten ist nun schon wieder vorbei.
Jedes Jahr trällert uns der Song "Make Someone happy" in der Coca Cola Werbung entgegen. Aber haben wir alle überhaupt einmal richtig zugehört? "Make just one happy." Machen wir unsere Mitmenschen um uns herum glücklich, und was ist verdammt nochmal überhaupt mit uns? Viel wichtiger ist doch, das WIR glücklich sind, oder?

Nach Hin- und Her Überlegung wollte ich unbedingt über dieses Thema schreiben. Warum eigentlich? Wahrscheinlich als eine Art Selbsttherapie. Viel zu lange habe ich mir immer wieder diese Frage gestellt. Viel zu oft musste ich herunterschlucken. Vielleicht finde ich auch auf diesem Weg Gleichgesinnte, mit denen ich meinen Frust und Gedanken teilen kann und eventuell einiges verarbeiten.

Natürlich möchte und werde ich hier Niemanden an den Pranger stellen. Meine Eltern haben für ihre Verhältnisse das Beste für mich getan und ich bin ihnen für Vieles sehr dankbar. Sie haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin, mit all meinen guten und all meinen schlechten Eigenschaften. Dennoch frage ich mich manchmal woher wohl meine Unsicherheit, Unzufriedenheit und Unmut gegenüber dieser Welt wohl herrührt?

Versteht mich bitte nicht falsch, ich hatte keine durchweg schlechte Kindheit genossen. Und im Vergleich zu armen, kranken oder Not leidenden Kindern in anderen Ländern, sollte ich meine Kindheit wohl wie im Märchen empfunden haben. Ich litt keinen Hunger, hatte genug Anziehsachen (wenn auch größten Teils die meiner Schwester) und war ein gesundes Mädchen. Leider empfindet man selbst dies immer aber meistens nicht so. Dabei machte es mir eigentlich nicht viel aus, ein Außenseiter zu sein. Geld für eine Klassenfahrt war sogar da, man hielt es aber für wichtiger seine Kinder "beaufsichtigen" zu können. Auch das wenige Geld, weil es meine Eltern als wichtiger empfanden, wieder mal ein schrottreifes Auto kaufen zu müssen, störte mich nur selten. Regelmäßige Tagesfahrten zu meinem Großvater, die in lauten Streitgesprächen meiner Eltern endeten, konnte ich auch immer gut mit lauter Musik meines Walkmans übertönen. Schlimm wurde es erst als ich anfing zu denken und vieles zu hinterfragen, - zu viel für den Geschmack meiner Eltern, und so landeten geschriebene Gedichte und CDs mit bösem Cover mal eben in die Mülltonne und meine damalige Lieblingsband "Bon Jovi" wurde zum Werk des Teufels erklärt.

Wenn ich heute meine Mutter frage, warum sie vieles so oder so gemacht hat ... Warum hat sie einen Menschen geheiratet, den sie nie wirklich geliebt hat. Warum waren ihr die Meinung Anderer immer wichtiger als der Respekt und die Liebe ihrer Kinder? Wieso konnte sie mir überhaupt erst nach 21 Jahren sagen, dass sie mich liebt? Fragen auf die ich bis heute keine eindeutige Antwort erhalten habe.

Aber sollte ich sie jetzt dafür verurteilen? Oder sollte ich nicht das Beste aus MIR herausholen und aus den Fehlern meiner Eltern lernen? Meinen Liebsten alles mir Mögliche geben und ihnen meine Liebe jeden Tag aufs Neue zeigen? Nicht viel mehr JETZT an mich denken, mehr lachen, mit viel mehr Leichtigkeit durchs Leben gehen? Habe ich nicht durch das Erlebte gelernt, worauf es wirklich im Leben ankommt? Auf Liebe und im Leben glücklich zu sein? ...

Dummerweise klappt das bei mir nicht immer. Oftmals bin ich mit mir und meiner aktuellen Situation unzufrieden, obwohl es mir eigentlich gut geht. Ich ertappe mich immer noch dabei, mich manchmal schlecht zu fühlen, das Gefühl zu haben Niemanden etwas recht machen zu können. Shoppe ich doch viel zu viel, rede oft zu viel und bin zu direkt, zu misstrauisch, oft zu laut und zu impulsiv.

Dann sehe ich am frühen Morgen in das schlafende Gesicht meines Mannes und denke bei mir, wie glücklich ich doch sein muss. Ich bin ein "halbwegs" normales Individuum geworden. Ich werde geliebt, begehrt, gewährt schätzt, und respektiert. Ich kann mir aufgrund meines Jobs auch einige Annehmlichkeiten des Lebens gönnen, ohne mich dafür schämen oder mich schlecht fühlen zu müssen. Ich habe gelernt was mir persönlich gut tut und koste dies natürlich auch aus.

Natürlich ist es wichtig auch unseren Mitmenschen nett und freundlich zu begegnen und unsere Freundschaften zu pflegen, aber in erster Linie ist es mein Ziel für 2015 mehr wieder an mich zu denken und mich öfter im Spiegel lachen zu sehen.


Und für mich selbst zu erkennen:


ICH BIN GLÜCKLICH. Und Zufrieden. Und angekommen.
Hoffentlich bleibe ich auch irgendwann einfach mal da...





eure,


Samstag, 20. Dezember 2014

A hurricane: All I want for Christmas …?



Zeit der Besinnlichkeit, des Nachdenkens, für viele auch eine Zeit des Glaubens. Doch wenn ich um mich herum schaue, ist es für viele eher eine Zeit der Hektik, des Kaufens und des Umtauschens geworden.  Es wird sich eher darum Gedanken gemacht, was es am Heiligabend Außergewöhnliches zu Essen gibt, welches teure Geschenk man für die Lieben kaufen sollte und was am heiligen Abend für ein Outfit getragen wird.  

Was ich mit Weihnachtszeit verbinde, hat so gar nichts mit dem Weihnachten von heute zu tun. Für mich ist es ein Fest der Familie, ein Fest des Zusammenkommens und des Genießens. Ich habe es schon immer geliebt durch die wunderschön beleuchteten Straßen zu schlendern, Menschen zu beobachten die gerade fröhlich ihre voll bepackten Einkaufstüten hereinbringen. Kinder die mit großen Augen ins Schaufenster des teuren Spielzeugladens schauen, und leise flüstern, auch immer artig gewesen zu sein, in der Hoffnung das der Weihnachtsmann ihnen das begehrte Spielzeug unter den Weihnachtsbaum legen wird. 

Doch dieses Jahr scheine ich irgendwie nicht in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Viele berufliche Veränderungen haben mir dieses Jahr ein wenig zugesetzt. Bei zwei meiner Arbeitskolleginnen sind so plötzlich die Väter verstorben. Die aktuellen Nachrichten sind mal wieder voll von Intoleranz, Rassismus, und Verblendung. Zumal arbeite ich noch dieses Jahr bis zum 23. Dezember, und habe demnach nur sehr wenig Zeit die vorweihnachtliche Zeit so richtig zu genießen. Das triste verregnete Wetter tut wohl noch das Übrige. :(


Meine Vorsätze für das neue Jahr fallen diesmal dementsprechend auch sehr minimalistisch aus: Glücklich sein und die Zeit mit meiner Familie und Freunden mehr genießen. Wer weiß wie lange es mir noch vergönnt sein wird. (Entschuldigt bitte meine Stimmung)


Klar, wird es auch bei uns dieses Jahr wieder Geschenke geben. Dennoch möchte ich dieses Jahr vorrangig dazu nutzen meiner Familie zu zeigen, wie wichtig sie mir sind. Ich möchte dieses Fest mit all meinen Sinnen zelebrieren und ihm den Stellenwert einräumen, welches Weihnachten schon immer für mich persönlich war: ein Fest der Familie. 


Ich möchte nun noch einige Zeilen nutzen, um ein paar Worte zum Nachdenken da zulassen und euch allen natürlich ein schönes und vor allem ruhiges Fest zu wünschen im Kreis eurer Lieben. 



Gedanken zu Weihnachten


Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,
mehr Wissen, aber weniger Urteilsvermögen,
mehr Experten, aber größere Probleme.

Wir rauchen und trinken zu viel, lachen wenig, fahren zu schnell,
regen uns unnötig auf,
sehen zu lange fern, stehen zu müde auf,
lesen wenig, denken selten vor, halten keine Zwiesprache mehr.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Welt reduziert.
Wir wissen, wie man den Lebensunterhalt verdient, aber nicht wie man lebt.
Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber können wir den Jahren auch Leben geben?

Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr zu der Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns gefüllt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas darzustellen als zu sein.
Wo Technik einen Text wie diesen in Windeseile in alle Welt tragen kann
und wo Sie die Wahl haben:

Etwas zu ändern, oder das Gelesene ganz schnell zu vergessen.

by Helene Stoll



Sonntag, 30. November 2014

A hurricane: Beautiful or what?


Christina Aguilera - Beautiful 





DAS IDEAL DER SCHÖNHEIT

Gedanken über Idole, Sehnsüchte und den perfekten Körper


Wir beschäftigen uns jeden Tag mit dem Thema "Schönheit."
Jeden Tag wenn wir im Spiegel unser Aussehen prüfen, ein Selfie auf diversen Netzwerken hochladen, oder nur mal einen neuen Lippenstift kaufen. Auf  YouTube kursieren zig Videos rund um den perfekten Lidstrich, wie man das Beste aus sich herausholt und jede Menge Beautytipps und Beauty Produkte, die uns schöner machen sollen.
Das Thema Schönheit ist uns eben all gegenwärtig. Doch schön zu sein, ist soviel mehr, als nur Make-up, Mode oder Frisuren. Kann beispielsweise ein Mensch für uns schön sein, wo wir wissen, er ist ein bekannter Massenmörder, oder Tierquäler? Wohl nicht. Und wer legt überhaupt die Messlatte fest ob jemand für uns schön ist?

Keine Angst, ich werde nicht mit heutigen Studien kommen oder Gleichungen aufstellen á la Nofretete! :-) Meine Gedanken kreisen um dieses Thema seitdem es im Fernsehen eine seltsame Reality-Show gibt, wo sich Paare kennen lernen ohne das wahre Gesicht des anderen zu kennen? Kann das funktionieren, habe ich mich da gefragt? Legen wir Menschen doch so viel Wert auf unser Äußeres...

Hier komme ich zu meiner Theorie. Jeder Mensch empfindet "Gott sei Dank" Schönheit komplett anders. Bei einem aber sind sich die Meisten einig: Ein gesundes Maß an Pflege, ein nettes Lächeln und hübsches Gesicht sind für viele wichtiger als Kleidergröße 34 und eine Körbchengröße C. Auch wenn viele ein Schönheitsideal haben und dieses auch durchaus verfolgen, so kenne ich eine Menge Menschen in meinem Bekanntenkreis, die im Endeffekt das Gegenteil von diesem Ideal als Ihren Traumpartner bezeichnen und sich in solche verlieben. Warum ist das so? Bestimmt haben viele der Gegenüber einfach durch viel wichtigere, - ja sogar attraktivere Eigenschaften überzeugt, so das auf einmal die Haarfarbe oder Größe in den Hintergrund gerückt sind. Also ist das Äußerliche wenn es darauf ankommt,  wohl doch nicht das Entscheidende? Was gilt eigentlich für uns als schön?


Das Schönheitsideal

Schönheitsideale haben uns schon immer geprägt. Ob Korsetts, sehr dünn, oder Kurvige Models. Schon immer versuchte man das Ideal Bild einer Frau oder des Mannes für die Allgemeinheit festzulegen. Heute ist es nicht mehr so leicht ein einziges Schönheitsideal zu finden. Klare Richtlinien haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte immer mehr aufgelöst. Oft gingen die Vorstellungen ins Extreme und wurden dafür sowohl verehrt als auch kritisiert. Plötzlich wurde das vermeintlich Hässliche schön. Ein besonders radikales Beispiel ist z. B. der Heroin Chic Mitte der 90er Jahre, allem voran Kate Moss. Oft wird er für den bis heute anhaltenden Magerwahn in der Mode verantwortlich gemacht. Doch bei einem Blick zurück auf die Geschichte der Mode und ihrer Schönheitsideale seit Anfang des letzten Jahrhunderts wird deutlich, dass es keinesfalls stets nur die gesunden weiblichen Frauen waren, die bewundert wurden.

Extrem schlank zu sein gilt als gesund. Extrem schlank zu sein, gilt als schön. Was früher ein Zeichen von mangelnder Ernährung war, gilt bei vielen immer noch als Schönheitsideal. Ich erinnere mich an einen Satz von Heidi Klum in Ihrer Sendung, wo sie einem normal gebauten Mädchen den Rat gab Diät zu halten um in ihrer Sendung voranzukommen. Wtf?
Ausstrahlung, Persönlichkeit und innere Werte werden scheinbar nur noch zweitrangig Beachtung geschenkt. Dabei sind sich sowohl Frauen wie Männer grundsätzlich einig: Frauen brauchen Kurven. Die Mehrheit der Frauen sind weit entfernt von Size Zero,  werden aber immer noch tagtäglich von meist männlichen Designern in eine solche Form gepresst.

Unsere Schlankheitsvorstellungen sind - trotz aller Bemühungen - mit unserem tatsächlichen Aussehen meist nämlich nicht in Einklang zu bringen. Wir sind eben keine beliebig form- und auswechselbaren "Modellpuppen". Wir sollten erkennen, dass unsere Figur mit ihren individuellen Proportionen nicht über das Erreichen eines bestimmten Körpergewichts zu manipulieren ist. Ein niedriges Körpergewicht garantiert nicht automatisch die Traumfigur. Es wäre schön, wenn die ansonsten so kritische Gesellschaft auch das Schlankheitsdiktat hinterfragen würde und die Menschen nicht nur nach ihren (schlanken) Körperformen beurteilt. Gibt es statt des Strebens nach Schlankheit nicht effektivere Wege für ein gesundes Selbstbewusstsein? Denn ob dick oder dünn, Frau oder Mann: Jeder ist auf seine Weise schön und hat weit mehr vorzuweisen als nur ein äußeres Erscheinungsbild.


Mittlerweile wehrt man sich wieder gegen die Entwicklung der extremen dünnen Models. Dove und andere Marken haben es bereits vorgemacht. Normal zu sein ist wieder schön. Kurvige schöne Frauen zieren die Zeitschriften und Werbetafeln. Blogs sind voll von tollen und attraktiven kurvigen Frauen mit Tipps zum Thema Mode und Make-up. Persönlichkeit wird wieder wichtiger als ein anonymer dürrer Körper, der die Kleidung zwar in den Vordergrund rückt, ihr jedoch keine Ausstrahlung verleiht. Die ist es jedoch, die ein Schönheitsideal ausmacht.

Ein ganzheitliches Ideal wird seit einigen Jahren auch von Stars wie Gwyneth Paltrow, Madonna oder Jennifer Aniston gelebt. Yoga, Meditation und gesundes, oft biologisches Essen sind mittlerweile weitverbreitete Wege zur inneren Balance. Dazu gehört natürlich auch ein gesunder Körper. Gesund ja, aber nicht krankhaft dürr.

Schönheitsideale schwanken im Laufe der Zeit mit Wirtschaft, Politik und dem Diktat der Modemagazine. Aber nur die Frauen, die bei sich selbst bleiben und selbstbewusst zu ihren Stärken und Schwächen stehen, faszinieren und inspirieren die Menschen wirklich. Mit Amber Vallettas Worten: „Schönheit bedeutet die beste von sich selbst zu sein. Es ist Humor. Es ist Stil. Es sind die kleinen Besonderheiten, die jemanden einzigartig und schön machen.“

Äußere Schönheit

Es gibt eine innere und eine äußere Schönheit. Das ist unbestritten. Wenn man sich mit der äußeren Schönheit befasst, wird man oft als oberflächlich und dumm abgestempelt. Warum ist das eigentlich so? Weil nur die innere Schönheit zählt?

Ich finde, beide zählen! Idealerweise geht die innere mit der äußeren Schönheit einher. Natürlich sind Intelligenz, Wissen, Charakter, Charisma, Humor, Treue, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Lebensweisheit absolut erstrebenswerte Eigenschaften. Ein Mensch, der diese Eigenschaften hat bzw. zumindest versucht, all das umzusetzen, ist sicherlich schon so super interessant und bemerkenswert.

Trotzdem sind wir Menschen mit verschiedenen Sinnen ausgestattet worden: Sehen, Hören, Riechen, Gleichgewicht, Schmecken und Fühlen. Und normalerweise sieht man sich irgendwann zum ersten Mal (es sei denn, man lernt sich über das Internet und das Schreiben kennen, aber das klammern wir mal aus, denn selbst dann muss man sich irgendwann "zu erkennen geben"). Also, aller meistens ist die Optik die erste Kontaktaufnahme. Man sieht sich zum ersten Mal. Und in diesen ersten Sekunden findet eine unbewusste Beurteilung statt. Da weiß man noch gar nichts über den Charakter.

Außerdem - und auch das ist ein riesiges Themengebiet - gibt es die Schönheitsbemühungen schon seit Anbeginn der Menschheit. Das alte Ägypten war eine der ersten Hochkulturen: es war ein Streben nach Vollkommenheit - zusammengesetzt aus körperlicher Schönheit und innerer Schönheit, um den Göttern gleichzukommen. Sogar nach dem Tod wurden die Menschen einbalsamiert und demnach "schön gemacht", es steckt also auf jeden Fall sehr viel mehr dahinter als plumpe Oberflächlichkeit.

Schon in der Antike wurde Wert auf schöne Schmuckstücke und kunstvolle Frisuren gelegt. Die ersten Kosmetika in Form von in Asche getauchten Zweigen, oder Lippen Farben durch aufgelöste Mineralien waren geboren. Die Römer bauten Therme und Badehäuser und später im Barock gab es üppige Kleider und Mieder und Perücken. Die menschliche Kultur und Entwicklung wurde schon immer durch die sogenannten "Äußerlichkeiten" geprägt. Sie gehören einfach dazu.

Ich sage nicht, dass sie ausschlaggebend sind, aber auf jeden Fall abrundend und ergänzend für jede Persönlichkeit. Jeder noch so intelligente, außergewöhnlich begabte, Gutes tuende Mensch profitiert auch von einer äußereren Schönheit. Weil wir Menschen nun mal sehen können. Wenn wir das nicht tun sollten, hätten wir diesen Sinn nicht erhalten.



Ich persönlich finde Kate Hudson oder Sienna Miller zum Beispiel unglaublich hübsch, aufgrund dieses wundervollen ansteckenden Lächelns, welches mich immer wieder abholt.


Innere Schönheit

Innere Werte lassen uns einen Menschen schätzen und lieben. Was anfangs Verliebtheit ist aufgrund der äußeren Erscheinung, entwickelt sich zu Liebe. Umgekehrt geht dies genauso: Jemand kann der bestaussehende Mensch auf Erden sein. Mit einem schlechten Charakter werden wir uns wohl kaum lange mit ihm beschäftigen.


Also, die Grundvoraussetzung ist die innere Schönheit, keine Frage. Sie ist sozusagen der Kern, die Mitte. Aber ohne adäquates Drumherum verliert sie einfach an Aussagekraft. Ein gepflegtes und attraktives Äußeres ist kein blöder oberflächlicher Luxuskram, sondern gehört genauso dazu. (Wenn es nach mir ginge, müssten auch alle Menschen zusätzlich gut riechen, aber man kann ja nicht alles haben..).



Lasst uns doch an dem arbeiten, zu dem wir alle gedacht sind:

Wertvolle, einzigartige, intellektuelle und attraktive Menschen! Mit Energie, Ausstrahlung, Charme und Schönheit. Nicht einer Eigenschaft weniger! Mir gefällt dieser Gedanke!
 
Äußere Schönheit lässt uns einen Menschen bewundern, innere Schönheit lässt uns einen Menschen lieben.




Samstag, 8. November 2014

A butterfly: Autumn Moments





Der Herbst erhielt unweigerlich Einzug ...

Diese Jahreszeit erhält für meinen Geschmack leider viel zu wenig Beachtung, da man immer dem Sommer so sehr hinterher trauert. Es wird kälter, dunkler, Blumen sterben und es wird sich bald auf die Härte des Winters vorbereitet.

Für mich dagegen ist der Herbst auch eine Bildergalerie an Momenten. Momente die mich immer sehr mit Ehrfurcht vor der Natur, dem Leben und der Welt zurücklassen.

Die Welt färbt sich in viele wunderschöne Farben, wie Gold, rot, braun, oder gelb. Nebelschwaden durchziehen am Morgen die Felder und Wiesen und hier da kann man sehen wie ein Eichhörnchen hektisch die letzten Reste seiner Wintervorräte in eine Baumhöhle schafft. Morgenrote Sonnen und wundervolle Sonnenuntergänge kann man ebenfalls sehr häufig im Herbst bewundern.

Und wann, wenn nicht jetzt im Herbst können wir so viele Dinge tun, auf die wir das ganze Jahr gewartet haben? Auf wunderbaren langen Spaziergängen durch den bunt gefärbten Wald Kastanien sammeln, Blätterschlachten mit dem Liebsten veranstalten und endlich wieder heißen Kakao trinken. Mal wieder mit einem guten Buch vor dem Kamin sitzen und die Seele baumeln lassen.

Der Herbst ist aber auch eine der wandelbarsten Zeit in Sachen Mode und Fashion.

Wo man im Sommer, noch knallige Farben und kurze Röcke gesehen hat, machen viele leider den Fehler dem Herbst in Sachen Mode zu wenig Beachtung zu schenken und kleiden sich sehr bedeckt. Grau und schwarze Farben werden aus den Schränken geholt und das Gesicht mit einem lieblosen Schal zugezogen. Dabei zeigt uns doch gerade jetzt die Natur, dass es auch durchaus farbenfroher zugehen kann.

Wann wenn nicht jetzt ist die Zeit für einen wunderschönen Bordeaux farbigen Lippenstift, einer senffarbigen Jeans oder einen tannengrünen Mantel?

Hier einige meiner Herbstmomente:


























Ich persönlich finde, dass man dem Herbst auch etwas positives abgewinnen kann. Ich z.B. liebe dieses stimmungsvolle Licht der Kerzen, ein heißes Bad, ausgiebiges Kuscheln mit Mann oder Katzen, endlich wieder Suppen essen zu können oder einfach nur das auftragen meines Herbst Lieblingsparfums. Auch wenn uns die Tage kürzer und dunkler vorkommen, kann man versuchen das Beste daraus zu machen.

Meine Lieblings-Herbst Accessories folgen in Kürze.

Und vielleicht wenn ihr das nächste Mal durch einen Herbstwald geht, lasst euch doch ruhig einmal von der Natur inspirieren. Es macht so ein Spaß!

Eure,





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